Presse

2004-06-15

Engstler Motorsport mit 2 Fahrzeugen über 24h durch „die grüne Hölle“ im Ziel!

24h Rennen

Am Samstag, nach den Rahmenrennen, war es soweit. Pünktlich um 15 Uhr erfolgte der Start zum legendären Rennen um die Nordschleife. 220 000 Besucher säumten die 25 km lange Nordschleife und sorgten trotz Sturm und Regen für eine Stimmung die jeden Motorsportfan unter die Haut geht.  Mehr als 220 Fahrzeuge machten sich auf den Weg 24h lang durch die grüne Hölle. Mit dabei auch die BMW Mannschaft aus dem Allgäu mit Franz Engstler, Richard Göransson , Tim Corolel und Donald Molenaar. Vom 40 Platz aus nahm das Profiquartett das Rennen in angriff. Nach sechs Stunden lag der BMW mit der Start Nr. 71 am 25 Gesamtrang. Ein Kupplungs-schaden  warf die Mannen um Franz Engstler über 100 Plätze zurück. Danach begann eine fulminante Aufholjagd. Während der Nacht und in den Morgenstunden herrschten Bedingungen an der Nordschleife die den Fahrern und Mechanikern alles abverlangte. Regen, Nebel, kurzzeitig trockene Streckenabschnitte Temperaturen um 5 Grad; da zeigte sich die Klasse der gesamten Mannschaft. Platz für Platz konnte aufgeholt werden und es wurde gefightet bis zur letzten Runde. Der BMW lief nach der Reparatur problemlos und es wurde eine Zeitenhatz die sich sehen lassen konnte. Dank der Unterstützung von Yokohama waren immer für alle Streckenverhältnisse die richtigen Reifen parat. Am Ende nach 24 h dann die Belohnung. 61 Gesamtrang und Platz 6 in der Klasse für eine überglückliche Mannschaft aus dem Allgäu.

Neben den Profis waren auch noch die jungen Wilden aus dem Alfa Cup mit einem Alfa Romeo GTV am Start. Hier galt die Devise „Ankommen“. Nachdem Engstler Motorsport seinen Lokalmatador Markus Lungstrass, noch kurz vor dem Rennen an Alfa Romeo für den Einsatz im Alfa GT Diesel abstellte, mussten die Piloten Jürgen Schmarl ( Sieger des Cup Rennens ) Hannes Pfledderer, mit 19 Jahren das Küken im Team, und Felix Wedam , Alfa Händler aus Tuttlingen zu tritt auskommen. Im Training und für den Start stand noch Franz Engstler zur Verfügung, der mit seiner Routine  bei der Fahrzeugabstimmung den Jungen aus seiner Mannschaft hilfreich zur Seite stand. Nach 5 Stunden der erste Schreck, Hannes Pfledderer meldete über Funk Feindkontakt und rettete den angeschlagenen GTV noch bis an die Box. Lenkung gebrochen, Seitenwand beschädigt, die erste Diagnose. Mehr als 4 Runden lang dauerte die Reparatur und Felix Wedam nahm das Rennen wieder auf. 4 Stunden später neuerlicher Stress beim Engstler Team;- Gebläselüfter ausgefallen Sicht gleich Null im Auto. Nur an den Streckenbegrenzungen orientierend kam Jürgen Schmarl in langsamer Fahrt an die Box.  Nach 35 min ging’s mit einem neuen Lüfter, der kurzer Hand aus einem Alfa Cup Auto ausgebaut wurde weiter. Nachdem die Nacht überstanden war und der GTV keine Probleme mehr machte war man dem Ziel anzukommen, einen weiteren Schritt näher. Die von Marangoni entwickelten reifen funktionierten Problemlos. Jetzt waren die Piloten bis an ihre Leistungsgrenze gefordert. Im 2 Stunden Takt wurden nur mehr planmäßige Tankstopps mit Reifenwechsel gemacht.  Felix Wedam übernahm von Jürgen Schmarl am Sonntag um 13 Uhr das Auto und sah um 15 Uhr auf den 8 Rang in der Klasse und als 135 der Gesamtwertung die Zielflagge. Überglücklich und völlig Erschöpft war das Ergebnis wie ein Sieg für die junge Mannschaft, die vom  Teammanager Kurt Treml immer wieder neu motiviert und bestens geführt wurde. Ich bin stolz auf alle meine Jungs die ihr erstes Rennen über 24h bestritten haben. Für uns zählt das Annkommen wie ein Sieg. Im nächsten Jahr können wir mit dieser Mannschaft sicher weiter vorne Mitfahren; das Resümee von Kurt Treml
kt

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