Presse

2004-11-13

"Guia Race" in Macau
Engstler Motorsport mit drei BMW´s und einem Alfa Romeo 156
beim Tourenwagen Weltfinale in Macau.


Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen in Wiggensbach für den 51 GP in Macau, dem inoffiziellen Tourenwagen Weltfinale, vor den Toren der asiatischen Metropole Hong Kong.  Als erste Hürde gilt es den Innhalt von 2 Renntrucks samt Autos und Ersatzteile in Flight case  zu verstauen, Zollpapiere, Stücklisten, Flugtickets, Hotel, Transfer, Verpflegung und vieles mehr ist im Vorfeld zu organisieren.  1000 Dinge, die  über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. All das geht dann eine Woche früher mit einer Sondermaschine der Lufthansa per Luftfracht nach Asien.“ Wenn dir dort was fehlt, kannst du eben nicht schnell, um die Ecke, was besorgen,  da darf nichts dem Zufall überlassen werden“, schildert Teammanager Kurt Treml die Hektik vor dem Abflug.

Richtig hoch gesteckt hat sich die Mannschaft rund um Franz Engstler das Ziel beim 51 Guia Race in Macau. In den letzten beiden Jahren war Franz Engstler bereits zwei mal am Podest, dieses Jahr wird es schwieriger denn je.  Gleich mit drei BMW 320i greifen Franz Engstler, Jody Coseteng von den Philippinen und der Thailänder Prutirat ins geschehen, in der Metropole vor Hong Kong ein. Dabei gilt es vor allem für Franz Engstler, der schon im letzten Jahr mit einem zweiten Platz hinter Duncan Huisman bester Deutscher wurde, erneut das Treppchen zu erklimmen.  Mit Jörg und Dirk MÜLLER, dem neuen Europameister Andy PRIAULX  kommen  die stärksten Gegner aus dem eigenen BMW Lager. Vor allem der frischgebackene Vize Europa Meister, Dirk Müller zählt zu den großen Favoriten aus Deutscher sicht.  Aber auch im eigenen Team, mit Jody Coseteng, dem 6-fachen asiatischen Tourenwagenmeister, steht ein harter Gegner am Start. Der Thailänder Prutirat gehört schon zu den erfahrenen Fahrern von Engstler Motorsport. In seiner Heimat Thailand baut der Geschäftsmann aus Bankok gerade an einer Rennstrecke, wenn Zeit bleibt greift der ehemalige DTM Fahrer  immer wieder gerne, im Team von Franz Engstler, ins Lenkrad.

Shunji Kasuya, aus Tokio betreibt Alfa Romeo Tuning in Japan und wird gemeinsam mit Engstler eine Niederlassung in Tokio aufbauen. Der Alfa 156, den der erfahrene Japaner selbst steuert, geht nach dem Rennen von Macao direkt nach Japan. Bereits 1999 verließen 15 Alfa Romeo Sondermodelle die Tuningschmiede in Wiggensbach nach Tokio.

kt

Zurück